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Meine selbst gewählte Familie, verbunden in Liebe & Dankbarkeit

Mein ganz persönlicher Blog - voller Dankbarkeit an meine Familie.

Meine selbst gewählte irdische  Familie – verbundene Seelen in  Liebe, Lernen & Dankbarkeit

Familie ist weit mehr als nur gemeinsame Gene, ein gemeinsamer Name oder eine geteilte Vergangenheit. Familie ist ein Entwicklungsraum. Ein Ort, an dem wir lieben, lachen, streiten, wachsen, lernen, verzeihen und uns selbst immer wieder neu begegnen dürfen.

Ich glaube aus tiefsten Herzen und mit jeder Faser meines Herzen daran, dass wir uns vor unserer Inkarnation für bestimmte Menschen und Beziehungen entschieden haben.

Dass wir jene Seelen wählen – Leben für Leben – die uns auf unserem Lebensweg begleiten, berühren und in unserer Entwicklung unterstützen sollen.

Auch meine Familie habe ich aus dieser tiefen Überzeugung heraus selbst gewählt.

Nicht nur für die schönen und harmonischen Augenblicke, sondern auch für all jene Erfahrungen, die uns herausgefordert, geprägt und wachsen lassen haben.

Familie ist nicht immer nur Harmonie

Wenn wir von Familie sprechen, denken wir oft an Geborgenheit, Zusammenhalt und Liebe. Doch zum Familienleben gehören ebenso unterschiedliche Meinungen, alte Verletzungen, Missverständnisse und Erfahrungen, die nicht immer leicht zu verstehen oder anzunehmen sind. 
Aber sie stehen in unserem ‚Seelenbuch das wir vor der Inkarnation alle zusammen schreiben. Jedoch immer mit einem FREIEN WILLEN , etwas zu TUN oder auch NICHT ZU TUN.

Gerade die Menschen, die uns besonders nahestehen, können in uns die stärksten Gefühle auslösen. Sie berühren unsere empfindlichsten Punkte, spiegeln uns unsere eigenen Themen und zeigen uns, wo noch Entwicklung möglich und  notwendig ist.

Das bedeutet nicht, dass wir alles gutheißen oder schweigend hinnehmen müssen. Immer nur zu nicken oder gar immer den Mund zu halten um ja keinen Streit heraufzubeschwören. Oder uns klein machen lassen. NEIN ! Niemals! Denn genau darin läge Beispielsweise auch ein Lernprozess. Immer zu uns und unserer Wahrheit zu stehen und danach zu handeln.

Es bedeutet auch nicht, dass wir keine Grenzen setzen dürfen.

Es bedeutet vielmehr, die Erfahrungen unseres Lebens mit einem erweiterten Blick zu betrachten:

Was durfte ich durch diesen Menschen erkennen?
Was durfte ich lernen?
Welche Stärke konnte in mir entstehen?
Was möchte ich heute anders machen?

Manchmal verstehen wir den Sinn einer Begegnung, einer Lektion oder einer Erfahrung erst viele Jahre später.

Manchmal erkennen wir erst im Rückblick, wie sehr ein Mensch oder eine bestimmte Erfahrung unseren Weg beeinflusst hat und beeinflussen hat müssen.

Jeder Einzelne ist Teil meines Entwicklungsprozesses

Jeder Mensch in meiner Familie hat auf seine ganz eigene Weise zu meinem Lebensweg beigetragen.

Manche durch Liebe, Nähe und Unterstützung.
Andere vielleicht durch Widerstand, unterschiedliche Sichtweisen oder schmerzhafte Erfahrungen.

Doch jede Begegnung hat Spuren hinterlassen. Jede Beziehung hat mich etwas über das Leben, über andere Menschen und vor allem über mich selbst gelehrt.

Wir sind innerhalb einer Familie nicht nur Eltern, Kinder, Geschwister oder Verwandte. Wir sind auch gegenseitige Wegbegleiter, Spiegel, Lernpartner und Unterstützer in Helfer der Entwicklung .

Manchmal sind wir füreinander eine liebevolle Stütze. Manchmal lösen wir unbewusst genau jene Themen aus, die angesehen und verändert werden möchten. Die Teil einer Lektion und Lernerfahrung sind.

Das ist nicht immer angenehm. Doch gerade darin kann eine große Chance – ein richtigen Chancenfenster liegen:

die Chance, alte Muster zu erkennen, Verantwortung für das eigene Leben zu übernehmen und neue Entscheidungen zu treffen.

Dankbarkeit bedeutet nicht, dass alles leicht war

Dankbar zu sein heißt nicht, schwierige Erfahrungen schönzureden.

Dankbarkeit bedeutet für mich, anzuerkennen, dass auch herausfordernde Zeiten Teil meines Lebensweges waren. Dass ich durch sie wachsen, reifen und mich weiterentwickeln durfte. Und das ich diese Erfahrungen gebraucht habe … wofür das zeigt sich oft erst später .

  • Ich kann jetzt für eine Erkenntnis und Erfahrung dankbar sein, ohne den Schmerz zu verleugnen, der mit ihr verbunden war.
  • Ich kann einem Menschen für seine Rolle in meinem Leben danken, auch wenn unser gemeinsamer Weg nicht immer einfach war.
  • Und ich kann mich entscheiden, Vergangenes nicht länger als Last zu tragen, sondern als Teil meiner Geschichte anzunehmen.

Dankbarkeit verändert nicht die Vergangenheit – aber sie verändert unseren Blick auf sie. Sie hilft uns, den inneren Kampf zu beenden und wieder mehr Frieden in uns selbst zu finden.

In liebevoller Erinnerung an unsere Eltern und unseren Bruder

In besonderer Dankbarkeit denke ich an unsere Eltern, die schon vor langer Zeit in die Seelenheimat zurückgekehrt sind.

Sie haben uns das Leben geschenkt und uns auf ihre ganz eigene Weise geprägt. Wie alle Menschen hatten auch sie ihre Geschichte, ihre Erfahrungen, ihre Möglichkeiten und ihre Grenzen.

Heute darf ich mit einem liebevolleren und verständnisvolleren Blick auf vieles zurückschauen. Nicht alles muss im Nachhinein bewertet oder vollständig verstanden werden. Manches darf einfach seinen Platz in unserer Familiengeschichte finden.

Vor einigen Jahren ist auch unser Bruder unseren Eltern in die Seelenheimat gefolgt.

Obwohl sie körperlich nicht mehr bei uns sind, bleiben sie ein Teil unserer Familie. Sie leben in unseren Erinnerungen, in unseren Erzählungen und in all den Spuren weiter, die sie in unseren Herzen und in unserem Leben hinterlassen haben.

Die sichtbare Form einer Beziehung kann enden – doch die Liebe und die innere Verbundenheit bleiben.

Meine Familie – meine Wahl, mein Weg, meine Liebe

Heute kann ich auf meine Familie mit einem tiefen Gefühl der Dankbarkeit blicken.

Nicht, weil bei uns immer alles vollkommen, leicht oder harmonisch gewesen wäre. Sondern weil ich erkennen darf, dass jeder Einzelne ein Teil meines Weges war und ist.

Ich danke euch für all die gemeinsamen Jahre.
Für unser Lachen und unsere Tränen.
Für Nähe und Abstand.
Für Begegnungen, Gespräche und Erinnerungen.
Für die schönen Momente und auch für jene Lektionen, die mich herausgefordert haben.

Ich danke jedem Einzelnen für seinen Beitrag zu unserem gemeinsamen Entwicklungsprozess.

Denn genau das ist meine Familie:

Meine selbst gewählte Familie, die ich von ganzem Herzen liebe.

Dankbarkeit öffnet das Herz

Wir können die Personen in der Familie nicht verändern.

Doch wir können verändern, wie wir auf unsere gemeinsame Geschichte blicken.

Jeder selbst kann eine  eigene Veränderung in Richtung Liebe und Verständnis machen und diese Liebe weitergeben. Denn jeder hat sein eigenes Lebensbuch nach dem er/sie lebt. Das ist der freie Wille hier auf Erden.

Wir können endlich  beginnen, hinter alten Verletzungen auch die Entwicklung zu erkennen.

Wir können uns fragen, was wir loslassen und verzeihen möchten – nicht für den anderen , für uns selbst. Und was wir in Liebe bewahren wollen.

Und wir können dankbar dafür sein, dass wir ein Stück unseres Lebensweges miteinander gegangen sind.

 

Mein Gedanke dazu :

Jeder sollte immer wieder daran denken dass jeder Tag der letzte sein kann, denn keiner – egal in  welchem Alter – weiß das ! Frage dich ob du das Leben so abschließen möchtest oder ob du noch irgendwie oder irgendwo mit und in Liebe und Frieden schaffen möchtest.

Dankbarkeit macht nicht alles ungeschehen. Aber sie kann das Herz wieder öffnen – für Liebe Verständnis, Vergebung, inneren Frieden.

Zeit mal wieder danke zu sagen. 

 

Danke dass ihr Teil meines Lebens seid.
Danke für jede gemeinsame Erfahrung.
Danke für alles, was wir voneinander und miteinander lernen durften.

 

Mit Herzensgrüßen aus dem offenen Herzen der Liebe, Dankbarkeit und voller Freude zu euch 

Namaste 
Isabella

www.espisa.at

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