Wie erfolgreiches Wünschen zum Vollmond, Neumond und Mondfinsternis gelingen kann....
Erfülle dir deinen Herzenswunsch – mit Klarheit, Gefühl und Vertrauen
Wünschst du dir manchmal etwas von ganzem Herzen – und trotzdem passiert scheinbar nichts?
Dann liegt es vielleicht gar nicht daran, dass du „falsch“ wünschst. Vielleicht ist dein Wunsch noch nicht klar genug. Oder er ist zwar im Kopf, aber noch nicht wirklich im Herzen angekommen.
Es ist noch keine wirklicher ‚HERZENSWUNSCH2
Oder vielleicht hältst du ihn so fest, dass gar kein Raum mehr entstehen kann, damit sich etwas Neues entwickeln darf.
Gerade rund um einen Vollmond , Neumond oder eine Mondfinsternis nehmen sich viele Menschen bewusst Zeit für Wünsche, Rituale, Loslassen und Neubeginn.
Nicht, weil der Mond unsere Wünsche einfach erfüllt, sondern weil solche besonderen Momente uns helfen können, innezuhalten, unseren Fokus neu auszurichten und ganz bewusst zu fragen:
Was wünsche ich mir wirklich? Und ist das schon mit dem Wort „eigentlich“ behaftet ? 😉
Und genau da beginnt für mich erfolgreiches Wünschen.
Wünschen beginnt nicht beim Universum – sondern bei dir
Manchmal sagen wir:
„Ich wünsche mir mehr Glück.“
Doch was bedeutet Glück für dich?
Mehr Ruhe? Mehr Liebe? Mehr Geld? Oder vielleicht eine erfüllende Partnerschaft? Gesundere Grenzen? Mehr Freiheit? Mehr Lebensfreude? Mehr Selbstvertrauen?
Je klarer du selbst weißt, wonach du dich sehnst, desto leichter kannst du dein Denken, Fühlen und Handeln danach ausrichten. Denn ein Wunsch darf deshalb konkret sein. Jedoch nicht einengend, oder verbissen.
Aber klar.
Denn wenn du nicht weißt, wohin du möchtest, wird es schwierig, den ersten Schritt dorthin zu gehen.
Vollmond – eine Zeit der Fülle und Erkenntnis
Der Vollmond wird in vielen spirituellen Traditionen mit Fülle, Sichtbarkeit und einem Höhepunkt verbunden. Etwas wird „voll“ und zeigt sich ganz.
Deshalb eignet sich der Vollmond wunderbar für Fragen wie:
- Was ist bereits da?
- Wofür bin ich dankbar?
- Was darf größer werden?
- Was möchte ich bewusst nähren?
Aber auch:
- Was ist jetzt abgeschlossen?
- Was darf ich loslassen, damit Neues entstehen kann?
Und genau darin liegt für mich ein wichtiger Punkt beim Wünschen:
Wir können nicht immer nur Neues ins Leben holen wollen, während wir gleichzeitig mit beiden Händen am Alten festhalten.
Manchmal braucht ein Herzenswunsch zuerst Platz.
Mondfinsternis – erst loslassen, dann neu ausrichten
Eine Mondfinsternis trägt symbolisch noch einmal eine besondere Qualität. Das Licht wird für kurze Zeit vom Schatten bedeckt. Und genau deshalb ist sie für mich weniger ein Moment für:
„Ich will sofort, dass mein Wunsch erfüllt wird.“
Sondern vielmehr für:
„Was steht meinem Wunsch eigentlich noch im Weg?“
Welche negativen karmischen Muster wie z.B.: eine alte Angst , oder ein Glaubenssatz., vielleicht das Gefühl, nicht gut genug zu sein, oder eine alte Bindung.
Vielleicht aber auch der Wunsch, es allen recht zu machen. Oder eigene Zweifel. Vielleicht sogar ein Wunsch, der gar nicht wirklich deiner ist.
Eine Mondfinsternis kann deshalb symbolisch wunderbar dafür genutzt werden:
erst erkennen –
dann loslassen –
dann neu entscheiden.
Der Unterschied zwischen einem Wunsch und einem Herzenswunsch
Nicht jeder Wunsch ist automatisch ein Herzenswunsch. Denn manchmal wünschen wir uns etwas, weil andere es auch haben. Oder weil wir glauben, dass wir es haben müssten. Oder weil wir Anerkennung möchten.
Und manchmal denken wir:
„Erst wenn ich DAS endlich habe, dann bin ich glücklich.“
Ein Herzenswunsch fühlt sich anders an. Er macht dich nicht kleiner und er entsteht nicht aus Konkurrenz. Und er baucht keinen Vergleich.
Ein echter Herzenswunsch bringt oft ein Gefühl von:
„Ja. Das bin ich.“
„Das würde meinem Leben entsprechen.“
„Da zieht es mich hin.“
Und manchmal ist ein Herzenswunsch viel einfacher als gedacht. Denn es ist nicht das größere Haus oder der perfekte Partner.
Nicht noch mehr Erfolg , sondern vielleicht:
Freiheit. Frieden. Liebe.
Lebensfreude. Zeit. Selbstbestimmung.
Oder einfach um endlich das eigene Leben leben zu dürfen.
7 Schritte für kraftvolles Wünschen
1. Werde klar
Frag dich:
Was wünsche ich mir wirklich?
Und dann geh noch eine Ebene tiefer:
Warum wünsche ich mir das?
- Wenn du dir zum Beispiel mehr Geld wünschst, könnte der eigentliche Wunsch Sicherheit oder Freiheit sein.
- Wenn du dir eine Partnerschaft wünschst, könnte der tiefere Wunsch Nähe, Verbundenheit oder Liebe sein.
Je näher du an den eigentlichen Kern kommst, desto ehrlicher wird dein Wunsch.
2. Formuliere positiv
Versuche deinen Wunsch nicht aus dem Mangel heraus zu formulieren.
Statt:
„Ich möchte nicht mehr so gestresst sein.“
lieber:
„Ich öffne mich für mehr Ruhe, Leichtigkeit und innere Klarheit.“
Statt:
„Ich möchte nicht mehr alleine sein.“
lieber:
„Ich öffne mich für eine liebevolle und ehrliche Verbindung.“
Unsere Aufmerksamkeit richtet sich oft dorthin, worauf wir uns konzentrieren. Deshalb darf dein Wunsch möglichst das ausdrücken, wohin du möchtest – und nicht nur, wovon du wegwillst.
3. Fühle deinen Wunsch
Ein Wunsch darf nicht nur im Kopf stattfinden.
Schließe für einen Moment die Augen.
Stell dir vor:
- Wie würde es sich anfühlen, wenn sich dein Wunsch erfüllt hätte?
- Was wäre anders?
- Wie würdest du morgens aufstehen?
- Wie würdest du dich bewegen?
- Was würdest du denken?
- Was würdest du nicht mehr tun?
Es geht dabei nicht darum, dir etwas vorzumachen. Sondern es geht darum, deinem Inneren eine Richtung zu geben.
4. Prüfe deinen Wunsch
Und jetzt kommt eine Frage, die wir beim Wünschen gerne vergessen:
Bin ich wirklich bereit für das, was ich mir wünsche?
- Denn manchmal wünschen wir uns Veränderung – wollen aber alles beim Alten lassen weil wir Angst vor Veränderung haben.
- Wir wünschen uns eine neue Partnerschaft – hängen emotional aber noch an der alten weil negative Erinnerungen uns nicht an eine schöne neue Partnerschaft glauben lassen.
- Wir wünschen uns Erfolg – möchten aber nicht sichtbar werden.
- Wir wünschen uns Freiheit – haben aber Angst davor, Entscheidungen zu treffen.
- Wir wünschen uns ein neues Leben – wollen aber unsere alten Gewohnheiten behalten.
Deshalb frage dich ehrlich:
Was müsste ICH verändern, damit mein Wunsch in meinem Leben überhaupt Platz hat?
5. Geh einen Schritt
Für mich gehört das unbedingt zum Wünschen dazu. Wir dürfen vertrauen. Doch wir dürfen auch handeln.
- Wenn du dir eine neue berufliche Möglichkeit wünschst, dann informiere dich.
- Wenn du dir mehr Lebensfreude wünschst, dann tu heute etwas, das dir Freude macht.
- Wenn du dir eine neue Beziehung wünschst, dann öffne dich wieder für Begegnungen.
- Wenn du dir Selbstvertrauen wünschst, dann triff heute eine kleine Entscheidung für dich.
Der Wunsch gibt die Richtung vor.
Dein Schritt bringt Bewegung hinein.
6. Sei offen für das „Wie“
Dieser Punkt ist besonders wichtig.
Manchmal haben wir nicht nur einen Wunsch, wir haben ein ganzes Paket davon und gleich den gesamten Plan dazu. Es sind die vier typischen W’s
Wer.
Wann.
Wo.
Wie.
Und wenn es nicht genau so passiert, glauben wir, dass unser Wunsch nicht erfüllt wird. Doch vielleicht kommt die Lösung auf einem ganz anderen Weg. Vielleicht sogar besser, als du es dir vorgestellt hast.
Deshalb darf dein Wunsch klar sein – aber der Weg dorthin darf offen bleiben.
7. Lass los
Und jetzt kommt vermutlich der schwierigste Teil:
Wünsch es dir. Fühl es. Tu deinen Teil. Und dann hör auf, ständig daran zu ziehen.
Wenn du jeden Morgen fragst:
„Warum ist es noch nicht da?“
richtest du deine Aufmerksamkeit wieder auf das Fehlen. Doch Loslassen bedeutet ja nicht, dass dir dein Wunsch egal wird.
Loslassen bedeutet:
Ich vertraue meinem Wunsch – und ich lebe trotzdem mein Leben.
💜 Das Ritual:
Mein Herzenswunsch zu Vollmond, Neumond oder Mondfinsternis
Du brauchst nur:
ein Blatt Papier
einen Stift
ein Glas Wasser
optional eine Kerze
Setz dich für ein paar Minuten ruhig hin. Atme langsam ein und ganz langsam wieder aus.
Dann schreib:
„Mein Herzenswunsch ist …“
Formuliere ihn klar und positiv.
Danach ergänze:
„Dieser Wunsch bedeutet für mich …“
Schreib auf, welches Gefühl dahintersteht.
Vielleicht:
Liebe. Freiheit. Sicherheit. Freude. Leichtigkeit. Erfüllung. Fülle. Vertrauen.
Nun lege beide Hände auf dein Herz und schließe kurz die Augen.
Gehe nun in deiner Vorstellung in eine ALTE Situation in der du total glücklich warst: z.B. deine Hochzeit, dein erster Kuss, deine erste Liebe, dein erstes Kind im Arm zu halten und diese Liebe zu spüren …usw.
Stell dir nun nicht nur vor, was du bekommst. Sondern verbinde diese Bestellung mit dem Glücksgefühl von damals
Spüre vor allem:
Wie möchtest du dich damit fühlen?
Dann sprich:
„Ich öffne mein Herz für meinen Wunsch.
Ich öffne mich für Möglichkeiten, die zu mir passen.
Ich vertraue meinem Weg.
Und ich bin bereit, meinen Teil dazu beizutragen.“
Trink danach ganz langsam und bewusst dein Glas Wasser.
Und zum Abschluss schreibst du noch eine einzige Antwort auf:
„Was kann ICH innerhalb der nächsten 24 Stunden dafür tun?“
Dann tu genau diesen einen Schritt.
Nicht zehn Schritte – nur diesen einen.
🌙 Ritual zur Mondfinsternis: Was darf vorher gehen?
Gerade bei einer Mondfinsternis würde ich noch einen kleinen Schritt davor setzen.
Schreib auf ein zweites Blatt:
„Damit mein Herzenswunsch Raum bekommt, darf ich loslassen …“
Dann schreib ein bis drei Dinge auf.
Vielleicht:
Zweifel
Angst
eine alte Geschichte
einen Menschen
eine Erwartung
Perfektionismus
den Wunsch nach Kontrolle
das Gefühl, es allen recht machen zu müssen
Schau dir deine Worte an.
Und sag bewusst:
„Danke für das, was ich daraus lernen durfte.
Ich entscheide mich jetzt, weiterzugehen.“
Zerreiße anschließend den Zettel. Ganz einfach. Ohne großes Zeremoniell.
Die Kraft liegt nicht im Papier. Die Kraft liegt in deiner bewussten Entscheidung.
Wünsche aus Fülle statt aus Mangel
Es macht einen Unterschied, aus welcher inneren Haltung wir wünschen. Es gibt einen Wunsch aus Mangel:
„Ich brauche das unbedingt, sonst kann ich nicht glücklich sein.“
Und es gibt einen Wunsch aus Fülle:
„Mein Leben hat jetzt schon Wert – und ich öffne mich für etwas, das es noch schöner machen darf.“
Genau diese zweite Haltung nimmt Druck heraus. Denn dein Wunsch soll dich nicht abhängig machen.
Er darf dich inspirieren.
Dankbarkeit ist kein Trick – sondern eine Ausrichtung
Dankbarkeit wird beim Wünschen oft wie eine Technik dargestellt.
Nach dem Motto:
Wenn ich dankbar bin, bekomme ich mehr.
Für mich ist Dankbarkeit etwas anderes. Sie hilft uns zu erkennen, was bereits da ist. Und das verändert unsere Wahrnehmung.
Vielleicht ist noch nicht alles so, wie du es dir wünschst.
Aber vielleicht gibt es schon heute etwas, das trägt.
Einen Menschen. Ein Zuhause. Eine Fähigkeit. Eine Erfahrung. Deine Kraft. Deine Entscheidungsmöglichkeiten. Deinen Mut.
Dankbarkeit bedeutet nicht:
„Ich muss mit allem zufrieden sein.“
Sie bedeutet:
„Ich sehe auch das Gute, während ich mich weiterentwickle.“
Was beim Wünschen nicht hilfreich ist
Manchmal machen wir aus Spiritualität unabsichtlich neuen Druck.
Dann heißt es:
- Du musst immer positiv denken.
- Du darfst keinen Zweifel haben.
Du musst „hoch schwingen“.
- Du darfst deinen Wunsch nicht hinterfragen.
Das sehe ich anders.
Du bist ein Mensch. Und natürlich hast du manchmal Zweifel. Natürlich gibt es schlechte Tage.
Ein Gedanke zerstört keinen Herzenswunsch.
Entscheidend ist vielmehr:
Welche Richtung wählst du immer wieder?
Du musst nicht perfekt wünschen. Du darfst einfach ehrlich sein.
Vielleicht erfüllt sich dein Wunsch anders
Und manchmal passiert noch etwas Spannendes.
Wir wünschen uns etwas, und später erkennen wir:
Eigentlich wollte ich gar nicht genau DAS. Ich wollte das Gefühl dahinter.
- Vielleicht hast du dir einen bestimmten Menschen gewünscht – und später kam eine Verbindung, die viel besser zu dir passte.
- Vielleicht wolltest du eine bestimmte berufliche Chance – und daraus entstand etwas völlig anderes.
- Vielleicht dachtest du, du möchtest mehr Erfolg – und hast erkannt, dass du eigentlich mehr Freiheit wolltest.
Deshalb darf ein Satz beim Wünschen immer dabei sein:
„Oder etwas, das noch besser zu mir und meinem Weg passt.“
Nicht aus Unsicherheit, sondern aus Offenheit.
Die wichtigste Frage zum Schluss
Wenn du heute einen einzigen Herzenswunsch wählen dürftest:
Welcher wäre es?
Und noch wichtiger:
Was wäre heute anders, wenn du wirklich daran glauben würdest, dass Veränderung möglich ist?
Würdest du anders sprechen, oder Anders entscheiden? Oder eventuell Anders handeln?
Würdest du vielleicht eine Grenze setzen? Oder etwas beginnen? Oder etwas beenden?
Würdest du jemanden anrufen? Oder dich zeigen?
Nein sagen? Oder Ja sagen?
Vielleicht wartet dein Wunsch nicht nur darauf, „erfüllt zu werden“.
Vielleicht wartet er darauf, dass du deinem Wunsch einen Schritt entgegengehst.
Wünschen heißt für mich …
- Klar werden.
- Fühlen.
- Entscheiden.
- Handeln.
- Vertrauen.
Und dann:
6. Loslassen.
Denn manchmal beginnt ein Wunder nicht damit, dass plötzlich etwas vom Himmel fällt. Sondern damit, dass ein Mensch eines Tages sagt:
„Jetzt entscheide ich mich wirklich für mein Leben.“
Und vielleicht ist genau heute dieser Tag.
Und das wünsche ich dir von ganzem Herzen ♥
♥Herzensgrüße♥
Namaste
Isabella




